Krafttraining für Frauen: Warum es ein zentrales Thema der Gesundheitsförderung ist
Krafttraining wird oft vor allem im Kontext von Fitness oder Leistungssteigerung betrachtet. Als etwas, das primär mit Leistungsfähigkeit oder äußeren Zielen verbunden wird.
Dabei wird aus Sicht der Gesundheitsförderung ein wichtiger Aspekt oft zu wenig berücksichtigt.
Krafttraining kann ein zentraler Bestandteil präventiver Maßnahmen und der Gesundheitsförderung sein, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit von Frauen.
Krafttraining über den Lebensverlauf
Über den Lebensverlauf hinweg spielen Muskelmasse, Belastbarkeit und funktionelle Leistungsfähigkeit eine entscheidende Rolle für Knochengesundheit, Stoffwechsel, Alltagstätigkeiten und langfristige Selbstständigkeit.
Gerade in Phasen hormoneller Veränderungen wird deutlich, wie wichtig diese körperlichen Ressourcen sind.
Bewegungsempfehlungen in der Praxis
Was mir in der Praxis immer wieder auffällt, ist, dass Frauen oft grundsätzlich motiviert sind, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Gleichzeitig erhalten sie häufig eher allgemeine Empfehlungen, die wenig konkrete Orientierung in Bezug auf Inhalte, Intensität, Belastungsvariablen oder Hilfe bei der Zielsetzung bieten.
Krafttraining als Teil der Prävention
Demnach wäre es sinnvoll, Bewegung und insbesondere Krafttraining stärker als strukturierten Bestandteil von Gesundheitsförderung und Prävention zu verstehen und Empfehlungen zu konkretisieren.
Dabei könnten wir uns zum Beispiel an aktuellen internationalen Bewegungsempfehlungen orientieren.

Kommentare